Staatliches Handeln und Lobbyarbeit

Ziele
  • Lücken in der Umsetzung von nationalen Gesetzen gegen die körperliche Bestrafung von Kindern identifizieren und durch integrierte Handlungskonzepte und den Ausbau von Leistungsfähigkeit schließen;
  • die Kooperation zwischen relevanten Akteuren durch die Etablierung einer Expertengruppe zum Thema Kinderschutz verbessern;
  • Richtlinien für die effektive Implementierung von Gesetzen zum Verbot und zur Bekämpfung von körperlicher Gewalt in der Erziehung entwickeln, u.a. durch nationale Aktionspläne; 
  • staatliches Handeln zur Förderung einer Kindererziehung ohne körperliche Strafen weiterentwickeln, u.a. durch die Verbreitung der Projektergebnisse und durch Sensibilisierungs- und Überzeugungsmaßnahmen für zentrale Akteure.
Aktivitäten

Nationale Aktionspläne gegen körperliche Gewalt in der Erziehung 

Entwicklung eines Aktionsplans mit zielgerichteten und übergreifenden Aktivitäten, die dazu geeignet sind, staatliche Akteure bei der Bekämpfung von körperlicher Gewalt in der Erziehung auf nationaler Ebene zu unterstützen. 

Arbeitsgruppe mit Expertinnen und Experten im Bereich Kindeschutz 

Diese Arbeitsgruppe wird Inputs geben und den Nationalen Aktionsplan diskutieren, prüfen und ggf. modifizieren.

Expertengespräche auf nationaler Ebene 

Auf diesen Veranstaltungen wird der Nationale Aktionsplan unterschiedlichen Akteuren und Stakeholdern aus dem öffentlichen und staatlichen Bereich vorgestellt und diskutiert mit dem Ziel, seine Umsetzung zu fördern. Weiterhin wird ein europäisches Dialog-Meeting in Brüssel stattfinden.

Weiterbildung für Fachkräfte aus den Bereichen Justiz, Kinderschutz, Soziales, Erziehung und Gesundheit 

Ziel dieser Weiterbildungen ist die Kompetenzerweiterung von noch zu konkretisierenden Zielgruppen aus den o.g. Bereichen. Die Weiterbildung umfasst folgende vier Module:

  • Nationale Gesetzgebung in Bezug auf körperliche Bestrafung von Kindern und ihre (Nicht-) Übereinstimmung mit internationalen Richtlinien;
  • die schädigenden Folgen von körperlicher Gewalt in der Erziehung und alternative Erziehungsstile;
  • Kinderrechte und ihre Umsetzung;
  • Prinzipien einer kindergerechten Rechtsprechung (Europäischer Rat 2010).